Vegane und glutenfreie Backwaren können ausgesprochen lecker sein und müssen nicht den Eindruck vermitteln, man verzichte auf etwas. Obwohl ich sonst kein großer Freund von Bananenkuchen bin: Diese Variante ist sehr locker, schmeckt saftig, schokoladig und unglaublich gut! Auch nach mehreren Tagen ist der Kuchen noch wunderbar frisch.
Zutaten: 70 g gemahlene Mandeln, 50 g Kartoffelstärke, 50 g Reismehl, 70 g Kichererbsenmehl, 1 TL Natron, ½ P. Backpulver (!), 80 g brauner Zucker, 80 g Bitterschokolade, 80 g gehackte Mandeln, 2 EL Amaretto, 100 ml Rapsöl, 3 Bananen, 200 ml Kokosmilch
Gemahlene Mandeln, Kartoffelstärke, Mehlsorten, Natron, Backpulver und Zucker mischen.
Die Bitterschokolade grob hacken und zusammen mit den gehackten Mandeln unter die Mehlmischung rühren.
Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen.
Die Bananen zerdrücken. Bananenmus, Kokosmilch, Amaretto und Rapsöl zu den trockenen Teigzutaten geben. Alles zu einem glatten, weichen Teig verrühren.
Den Teig in die Kastenform füllen und 45 bis 50 Minuten backen.
Den Kuchen in der Form abkühlen lassen und erst nach dem Erkalten anschneiden.
Vor allem, aber nicht nur zur Weihnachtszeit sind Plätzchen ein willkommenes Geschenk oder Mitbringsel. Bethmännchen sind eine Gebäckspezialität aus Frankfurt am Main.
Glutenfrei, laktosefrei, milchfrei, vegetarisch
Zutaten: 1 Ei, 60 g gemahlene Mandeln, 150 g Marzipan, 10 g Kartoffelstärke, 100 g blanchierte ganze Mandeln, 1 TL Wasser
Das Ei trennen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Eiweiß, gemahlene Mandeln, Kartoffelstärke und Marzipan zu einem glatten Teig verrühren.
Aus dem Teig 25 Kugeln formen, unten etwas flach drücken und auf das Backblech setzen.
Den Backofen auf 160 °C vorheizen. Eigelb und Wasser verrühren.
Die Kugeln mit dem Eigelb bestreichen. Jeweils 3 ganze Mandeln im gleichmäßigen Abstand zueinander seitlich in die Kugeln drücken.
10 bis 12 Minuten backen, bis die Bethmännchen goldbraun sind. Auskühlen lassen. In einer luftdicht abschließenden Dose aufbewahren; mehrere Wochen haltbar.
Variation: Mit etwas Zimt oder Rosenwasser können Sie das Aroma noch verfeinern.
Bethmännchen – Birgit Irgang
Veröffentlicht in: Ich bring‘ was mit, Birgit Irgang, books4success, 2016
Zum Vorkochen: 15 g Hirse, 10 g glutenfreie Haferflocken, 10 g Leinsamen, 150 ml Wasser
Sonstige Teigzutaten: 50 g Teffmehl, 50 g Kartoffelstärke, 50 g Reismehl, 50 g Kichererbsenmehl, 40 g gelbes Maismehl, 40 g Klebreismehl, 25 g glutenfreier Trockensauerteig, ½ P. Trockenhefe, 2 TL Chiasamen, 2 EL Rapsöl, 1 TL Apfelessig, 1 TL Salz, 1 TL Brotbackgewürz, 240 ml kohlensäurehaltiges Wasser
Hirse, Haferflocken und Leinsamen mit dem Wasser aufkochen, dann 20 Minuten auf kleiner Stufe abgedeckt köcheln lassen. Vor der Weiterverwendung auskühlen lassen.
Den Backofen auf 50 °C vorheizen.
Die gekochte Mischung mit allen übrigen Teigzutaten gut verrühren, sodass ein weicher, aber nicht flüssiger Teig entsteht.
Den Backofen ausschalten und den Teig abgedeckt 1 Stunde darin aufgehen lassen. Dann den Teig herausholen.
Den Backofen auf 220 °C vorheizen. Eine Kastenform einfetten. Eine feuerfeste Schale mit Wasser unten in den Ofen stellen.
Den Teig in die Form füllen. 45 bis 50 Minuten backen. Eventuell nach der Hälfte der Backzeit abdecken, damit das Brot nicht zu dunkel wird.
Extra-Tipp:
Kochen Sie die doppelte Menge an Samen, Flocken und Körnern. Die Hälfte davon können Sie dann für das nächste Brot einfrieren.
Wenn Sie Ihr Brot kerniger mögen, können Sie 2 Esslöffel Leinsamen oder Sonnenblumenkerne unter den Teig rühren.
Solche in hübschen Tassen gebackenen, kleinen Kuchen werden auch als „Mug Cake“ bezeichnet. Diese Variante schmeckt zitronig-frisch, nussig, locker und saftig – und ist noch leicht warm schon so lecker, dass vielleicht keine Tasse zum Verschenken übrig bleibt …
Glutenfrei, laktosefrei, milchfrei, vegetarisch
Zutaten: 250 g Karotten, 3 Eier, 1 Prise Salz, 80 g Zucker, 1 Bio-Zitrone, 1 EL Amaretto, 180 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse, 1 TL Kartoffelstärke
Karotten putzen und fein raspeln. Die Eier trennen. Schale der Zitrone abreiben, Saft auspressen.
Eiweiß mit Salz steif schlagen.
Den Backofen auf 170 °C vorheizen. Die gewählten Tassen einfetten und nach Belieben mit gemahlenen Mandeln ausstreuen.
Eigelb mit Zucker cremig schlagen. Amaretto, Zitronensaft und -schale unterrühren.
Kartoffelstärke und gemahlene Mandeln oder Nüsse unterrühren.
Dann die Karotten unterrühren und zum Schluss vorsichtig den Eischnee unterheben.
Den Teig in die Tassen füllen. 30 bis 35 Minuten backen.
Extra-Tipps:
Diese Teigmenge ergibt 3 Tassen mit 300 Millilitern Fassungsvermögen. Sie können den Kuchen aber auch als Muffins, in kleinen Blumentöpfen aus Ton oder zum längeren Aufbewahren in Einmachgläsern backen.
Viele Mikrowellen haben eine Backfunktion – dann geht die Zubereitung noch viel schneller! Da Zeiten und Wattzahlen vom Gerät abhängig sind, sollten Sie dazu auf Ihre Erfahrung und die Angaben in der Bedienungsanleitung vertrauen.
Karotten-Tassenkuchen – Birgit Irgang
Veröffentlicht in: Ich bring‘ was mit, Birgit Irgang, books4success, 2016
Ein solches Knuspermüsli wird auch Granola genannt und ist sehr variabel: Verwenden Sie die Müslizutaten, welche die zu beschenkende Person am liebsten mag, und passen Sie die Honigmenge individuell an.
Zutaten: 50 ml Rapsöl, 100 g flüssiger Honig oder Agavendicksaft, 250 g (glutenfreie) Haferflocken, 100 g gehackte Mandeln, 1 Prise Salz, 1 EL Zimt, 80 g Sonnenblumenkerne, 50 g Leinsamen, 50 g Kokosflocken, 40 g Kürbiskerne, 200 g getrocknete Aprikosen
Rapsöl und Honig oder Agavendicksaft verrühren.
Den Backofen auf 175 °C vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
Alle übrigen Zutaten bis auf die getrockneten Aprikosen hinzufügen. Gut verrühren.
Das Müsli gleichmäßig auf die beiden vorbereiteten Bleche verteilen. 15 Minuten backen. Währenddessen die getrockneten Aprikosen würfeln.
Dann die Backofentemperatur auf 160 °C reduzieren, das Müsli wenden.
Weitere 10 Minuten backen. Die Aprikosenwürfel unterrühren.
Auskühlen lassen, dann in luftdicht verschließbare Behältnisse füllen.
Extra-Tipp: Das Müsli hält luftdicht abgeschlossen mehrere Monate.
Knuspermüsli – Birgit Irgang
Veröffentlicht in: Ich bring‘ was mit, Birgit Irgang, books4success, 2016
Bei dieser cremigen Suppe können Sie den Schärfegrad nach Belieben anpassen, indem Sie mehr oder weniger Curry, Pfeffer und Ingwer verwenden. Sie ist einfach zuzubereiten, schmeckt aber raffiniert.
Lockerer Teig mit feiner Ingwerschärfe und Zitrusaroma wird hier mit einer mächtigen, sehr schokoladigen Cremehaube kombiniert, die an Mousse au chocolat erinnert.
Für die Muffins: 70 g kandierter Ingwer, 3 Eier, 1 Prise Salz, 80 g Zucker, 140 g Margarine, 3 EL Rapsöl, 30 g Kartoffelstärke, 150 g (glutenfreies) Mehl, ½ P. Backpulver, 75 g (Soja-)Joghurt, abgeriebene Schale 1 Bio-Zitrone oder -Orange (optional)
Für das Topping: 400 ml (Soja-)Sahne, 240 g Zartbitterschokolade, 30 g gehackter, kandierter Ingwer zum Verzieren
Für das Topping die Sahne in einem Topf aufkochen, dann vom Herd nehmen. Die Schokolade in kleine Stücke brechen und in der heißen Sahne schmelzen. Glatt rühren, abkühlen lassen und 90 Minuten kalt stellen.
Für den Muffinteig den kandierten Ingwer hacken.
2 der Eier trennen. Eiweiß mit Salz steif schlagen.
Den Backofen auf 160 °C vorheizen. 12 normal große oder 24 Mini-Muffinformen vorbereiten.
Eigelb mit Zucker, ganzem Ei, Margarine und Öl schaumig rühren. Joghurt und gehackten Ingwer unterrühren.
Kartoffelstärke, Mehl und Backpulver hinzufügen und unterrühren. Dann den Eischnee vorsichtig unterheben.
Den Teig auf die Muffinformen verteilen. Mini-Muffins 17 bis 20 Minuten, normal große Muffins 27 bis 30 Minuten backen. Auskühlen lassen.
Die Schokosahne auf die Muffins spritzen. Nach Belieben mit kandiertem Ingwer verzieren.
Extra-Tipp: Sollte die Schokosahne zu fest zum Spritzen sein, können Sie sie kurz aufschlagen.
Ingwer-Schoko-Cupcakes – Birgit Irgang
Veröffentlicht in: Ich bring‘ was mit, Birgit Irgang, books4success, 2016
Diese Hackfleischbällchen kommen ohne Semmelbrösel, Brötchen oder ähnliches aus, sodass sie auch gut für Personen geeignet sind, die sich glutenfrei ernähren müssen. Außerdem sind sie sehr saftig, würzig und schmecken einfach lecker!
Glutenfrei, laktosefrei, milchfrei, nussfrei
Zutaten: 500 g gemischtes Hackfleisch, 100 g Schinkenwürfel oder durchwachsener Speck, 75 g gekochter Reis, ½ Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 Bund Petersilie (optional), 1 Ei, 125 ml Wasser, Salz, Pfeffer, 1 TL Senf oder geriebener Parmesan; Öl zum Braten
Hackfleisch, Schinken oder Speck, Zwiebeln, Knoblauch, Reis und gegebenenfalls Petersilie zusammen mixen.
Ei, Wasser, Gewürze und Senf oder Parmesan hinzufügen. Alles zu einem einheitlichen Teig verarbeiten.
Aus dem Teig etwa 35 kleine Bällchen formen.
Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Hackfleischbällchen darin knusprig braun braten.
Extra-Tipp: Sie können für dieses Rezept Reisreste vom Vortag verwenden. Wenn Sie den Reis extra für die Hackbällchen zubereiten, brauchen Sie 50 g rohen Reis, den Sie dann in gesalzenem Wasser garen.
Hackbällchen – Birgit Irgang
Veröffentlicht in: Ich bring‘ was mit, Birgit Irgang, books4success, 2016
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