Süßkartoffelbrownies

Brownies müssen nicht immer schwer sein: Sie können schokoladig, saftig und trotzdem relativ leicht schmecken, wie diese ungewöhnliche Version mit Süßkartoffeln beweist. Wer mag, kann zusätzlich noch gehackte Nüsse unterrühren.

Eine kleine Backform (18 x 28 cm); glutenfrei, laktosefrei, vegetarisch, sojafrei, hefefrei, milchfrei

Zutaten: 450–600 g Süßkartoffeln, 150 g Zartbitterschokolade, 100 g gemahlene Haselnüsse, 100 g Zucker, 1 Prise Salz, 3 Eier, 20 g Kokosmehl, 40 g Kartoffelstärke, 1 TL Backpulver

  1. Die Süßkartoffeln mit Schale bei 220 °C 35 Minuten backen, bis sie weich sind. Auskühlen lassen.
  2. Schokolade im Wasserbad langsam schmelzen.
  3. Eier und Zucker schaumig rühren. Das Fleisch der Süßkartoffeln aus der Schale löffeln und hinzugeben.
  4. Den Backofen auf 170 °C vorheizen. Eine kleine Backform (18 x 28 cm) fetten.
  5. Haselnüsse, Kokosmehl, Backpulver und Prise Salz zur Ei-Süßkartoffel-Mischung geben. Alles gut verrühren.
  6. Den Teig in die Form füllen, glatt streichen und etwa 25 Minuten backen. Nach dem Backen und Auskühlen in kleine Quadrate schneiden.
Süßkartoffelbrownies – Birgit Irgang
Weitere glutenfreie Rezepte gibt es hier:
Genuss ohne Gluten, Birgit Irgang, books4success, 2015
Garantiert glutenfrei genießen, Birgit Irgang, books4success, 2016
Ich bring‘ was mit, Birgit Irgang, books4success, 2016
Lecker ohne Böses, Birgit Irgang, riva, 2018

Plow

5 Portionen; glutenfrei, laktosefrei, histaminarm, sojafrei, hefefrei, eifrei, milchfrei, nussfrei

Diese Reispfanne ist das Nationalgericht Kasachstans und wird dort meist mit Rind- oder Hammelfleisch kombiniert. Es lässt sich hervorragend in einer großen Menge zubereiten und dann gegebenenfalls portionsweise einfrieren. Etwas durchgezogen und angebraten schmeckt es besonders lecker!

Zutaten: 450 g Hähnchenbrustfilet, 450 g Karotten, 2 weiße Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen (optional), Öl zum Braten, 450 g Langkornreis, Kurkuma, Paprikapulver (edelsüß), Salz, 85 g Rosinen, 20 g Berberitzen, ca. 800 ml Wasser oder Gemüsebrühe*

1. Hähnchenfleisch in Würfel oder Streifen schneiden. Karotten putzen und in Stifte oder Streifen schneiden. Zwiebeln und gegebenenfalls Knoblauchzehen schälen und hacken.

2. In einer großen Pfanne das Öl erhitzen. Fleischwürfel darin anbraten.

3. Zwiebeln und gegebenenfalls Knoblauch hinzufügen und mitbraten. Nach 2 Minuten Karotten hinzufügen und einige Minuten braten.

4. Währenddessen den Reis abspülen, dann in die Pfanne füllen. Unterrühren, kurz anbraten und würzen.

5. Rosinen und Berberitzen unterrühren.

6. Wasser oder Gemüsebrühe hineingießen. Aufkochen lassen, dann die Hitze auf kleine Stufe reduzieren, die Pfanne abdecken und nicht mehr umrühren.

7. Eventuell gegen Ende noch etwas Wasser nachfüllen, falls der Reis noch nicht gar ist, nachdem er die Flüssigkeit komplett aufgesogen hat.

Tipp: Sofern verträglich, mit etwas schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen.

Plow – Birgit Irgang

Veröffentlicht in: Lecker ohne Böses, Birgit Irgang, riva, 2018

Salzige Karamell-Cashew-Creme

Diese Kombination aus süß und leicht salzig hat ihren ganz eigenen Reiz. Wie Sie der Zutatenliste entnehmen können, enthält diese unglaublich leckere Creme eine Menge Kalorien … Aber davon sollten Sie sich nicht den Appetit verderben lassen!

Glutenfrei, laktosefrei, milchfrei, eifrei, vegetarisch, vegan

Zutaten: 75 g gesalzene Cashewkerne, 220 g Zucker, 100 g Margarine (oder Butter), 200 ml (Soja-)Sahne

  1. Die Cashewkerne hacken und in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen.
  2. Den Zucker in einer großen Pfanne auf mittlerer Stufe goldbraun karamellisieren lassen.
  3. Margarine oder Butter und Sahne hinzufügen. Etwa 5 Minuten unter Rühren erhitzen, bis sich der Zucker ganz gelöst hat.
  4. Die gehackten Cashewkerne hinzufügen und gut unterrühren.
  5. Die warme Karamellcreme in heiß ausgespülte Gläser füllen und verschließen. Im Kühlschrank aufbewahren.

Extra-Tipps:

  • Diese Creme hält sich im Kühlschrank mehrere Wochen.
  • Eventuell setzt sich mit der Zeit das Fett etwas ab – dann rühren Sie die Creme einfach kurz durch.
  • Diese Karamellcreme schmeckt als Brotaufstrich, aber auch leicht erwärmt als Soße über Eiscreme und Joghurt. Sie eignet sich außerdem zum Füllen von Torten und Pralinen oder für Crêpes.
Salzige Karamell-Cashew-Creme – Birgit Irgang

Veröffentlicht in: Ich bring‘ was mit, Birgit Irgang, books4success, 2016

Hack-Brokkoli-Pfanne

3 Portionen; glutenfrei, laktosefrei, histaminarm, sojafrei, hefefrei, eifrei, milchfrei, nussfrei

Dieses leicht asiatisch anmutende Gericht ist lecker, unkompliziert und schnell gemacht!

Zutaten: 1 hasel- bis walnussgroßes Stück Ingwer (je nach Verträglichkeit und Vorliebe), 1 große weiße Zwiebel, 1 Brokkoli, 2 EL Sesam- oder Rapsöl, 350 g Rinderhackfleisch, 250 ml Gemüsebrühe*, 200 ml Kokosmilch, 1 EL Kurkuma, Salz

1. Ingwer und Zwiebel schälen und fein hacken. Brokkoli putzen und in kleine Röschen schneiden.

2. In einem Wok oder einer großen Pfanne das Öl auf mittlerer Stufe erhitzen. Ingwer und Zwiebel darin 2 Minuten anbraten.

3. Hackfleisch hinzufügen und 3 bis 4 Minuten mit anbraten.

4. Brokkoliröschen, Gemüsebrühe und Kokosmilch hinzufügen. Mit Kurkuma und Salz nach Geschmack würzen. Abdecken und 5 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen.

5. Mit Reis servieren.

Tipp: Sofern verträglich, zusätzlich mit etwas schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen.

Hack-Brokkoli-Pfanne – Birgit Irgang

Veröffentlicht in: Lecker ohne Böses, Birgit Irgang, riva, 2018

Elisenlebkuchen

Diese Lebkuchen aus feinsten Zutaten kommen ganz ohne Mehl aus. Sie schmecken saftig, fruchtig, schokoladig … und einfach klasse!

Ca. 45 Lebkuchen; glutenfrei, laktosefrei, milchfrei, vegetarisch

Für den Teig: 5 kleine Eier, 200 g Zucker, 200 g Marzipan, 2 TL Lebkuchengewürz, 1 Bio-Zitrone, 100 g Zitronat, 50 g Orangeat, 50 g gehackte getrocknete Aprikosen, 200 g gemahlene Haselnüsse, 200 g gemahlene Mandeln, 100 g gehackte Mandeln

Zum Verzieren: 200 g Zartbitterschokolade, 20 g Kokosfett, blanchierte Mandeln (optional)

  1. Eier, Zucker und Marzipan verrühren, sodass eine cremige Masse entsteht.
  2. Zitronenschale abreiben, Saft auspressen. Beides mit der Marzipan-Mischung verrühren.
  3. Die übrigen Teigzutaten nach und nach unterrühren.
  4. Den Backofen auf 170 °C vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  5. Mit zwei Teelöffeln 40 bis 45 kleine, flache Häufchen auf das Backpapier setzen.
  6. 15 Minuten backen. Auskühlen lassen.
  7. Für den Schokoladenüberzug Schokolade und Kokosfett im Wasserbad schmelzen. Die Lebkuchen damit überziehen. Nach Belieben jeweils eine blanchierte Mandel in die Mitte legen. Trocknen lassen. In einer luftdicht abschließenden Dose aufbewahren; mehrere Wochen haltbar.
Elisenlebkuchen – Birgit Irgang

Veröffentlicht in: Ich bring‘ was mit, Birgit Irgang, books4success, 2016

Dattel-Schoko-Kuchen

Selbst bei einer Paleo-Ernährung oder Diät ohne raffinierten Zucker muss man auf süße Leckereien nicht verzichten. Diese Kuchenkreation ist wunderbar saftig, locker, relativ leicht und kommt ganz ohne Zuckerzusatz und Fett aus.

1 Kuchen (18 x 28 cm); glutenfrei, laktosefrei, milchfrei, sojafrei, Paleo

Zutaten: 250 g getrocknete entsteinte Datteln, 200 ml Wasser, 6 Eier, 1 Prise Salz, Mark von 1 Vanilleschote, 50 g ungesüßtes Kakaopulver, 200 g gemahlene Haselnüsse

  1. Die Datteln im Wasser 20 bis 30 Minuten einweichen.
  2. Eier trennen. Eiweiß mit Salz zu steifem Eischnee schlagen.
  3. Backofen auf 170 °C (Heißluft) vorheizen. Backform (18 x 28 cm) mit Backpapier auslegen.
  4. Wasser und Datteln zusammen mit Eigelb, Vanille, Kakao und Nüssen pürieren.
  5. Eischnee vorsichtig unterheben.
  6. Teig in die Form füllen und 25 Minuten backen.

Variation: Rühren Sie eine Handvoll gehackte Walnüsse unter den Teig.

Dattel-Schoko-Kuchen – Birgit Irgang

Veröffentlicht in: Paleo 2.0 – Heilen mit der Steinzeitdiät, Dr. Rainer Limpinsel, Rezepte: Birgit Irgang, Trias, 2017.

Heidelbeer-Kokos-Torte

Eine kleine, feine Köstlichkeit, die auch optisch beeindruckt!

1 kleiner Kuchen; glutenfrei, laktosefrei, histaminarm, sojafrei, hefefrei, eifrei, milchfrei, nussfrei, vegetarisch, vegan

Für den Tortenboden: 40 ml Kokosmilch (nur flüssige Bestandteile), 35 g getr. Datteln ohne Stein, 180 ml Mandel- oder Reismilch*, 100 g weißes Maismehl, 55 g Kokosflocken, 1 leicht gehäufter TL (Weinstein)Backpulver*

Für den Belag: ca. 230 g Kokoscreme (feste Bestandteile der Kokosmilch), ca. 100 g Heidelbeeren

  1. Kokosmilchdose mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen.
  2. Datteln mit Mandel- und Kokosmilch pürieren.
  3. Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Eine kleine Springform (Ø 16 cm) einfetten.
  4. Die trockenen Zutaten für den Boden mischen, dann mit dem Dattelmus verrühren.
  5. Den saftigen Teig gleichmäßig auf dem Boden der Springform verstreichen.
  6. 25 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen, dann aus der Form nehmen.
  7. Die festen Bestandteile der Kokosmilch mit dem Handrührgerät aufschlagen und auf den Tortenboden streichen. Die Heidelbeeren auf der Creme verteilen. Kalt stellen.

Tipp: Wer es süßer mag, nimmt mehr Datteln oder verwendet zusätzlich etwas Zucker.

Heidelbeer-Kokos-Torte – Birgit Irgang

Veröffentlicht in: Lecker ohne Böses, Birgit Irgang, riva, 2018

Stachelbeerkuchen

Dieser sommerliche Kuchen schmeckt besonders saftig, frisch und fruchtig! Außerdem ist der Mürbteigboden überhaupt nicht bröselig.

1 Kuchen (Springform, 28 cm); glutenfrei, laktosefrei, milchfrei

Für den Mürbteig: 170 g glutenfreie Mehlmischung, 50 g gemahlene Mandeln, ½ TL gemahlene Chiasamen, 50 g Zucker, Prise Salz, 90 g Margarine, 1 Ei, 2 Eigelb

Für den Belag: 500 g Stachelbeeren (aus dem Glas, Abtropfgewicht), 4 Eiweiß, 150 g Zucker, 80 g gemahlene Mandeln, 40 g gemahlene Haselnüsse

  1. Mehl mit gemahlenen Mandeln, Zucker, Salz und gemahlenen Chiasamen mischen.
  2. Ei, Eigelb und die in Stücke geschnittene Margarine hinzufügen und alles verkneten. Den Mürbteig 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Boden und Rand einer gefetteten Springform mit dem Teig auslegen. Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
  4. Für den Belag Eiweiß mit dem Zucker steifschlagen. Die gemahlenen Mandeln und Haselnüsse locker unterheben.
  5. Ein Drittel der Eischneemasse auf den Boden streichen. Die Stachelbeeren unter die restliche Masse rühren, in die Springform füllen.
  6. Den Kuchen 45 bis 50 Minuten backen, bis er leicht braun ist.

Variationsmöglichkeit:

  • Sie können auch gefrorene Früchte und/oder andere Beeren verwenden.
  • Wenn Sie Haselnüsse oder Mandeln nicht vertragen, können Sie auch ausschließlich das Eine oder das Andere verwenden.
Stachelbeerkuchen – Birgit Irgang. Foto: Markus Farnung.

Veröffentlicht in: Genuss ohne Gluten, Birgit Irgang, books4success, 2015

 

Fenchelsalat mit Apfel

Eine frisch-fruchtige Salatkreation, die pur ganz hervorragend schmeckt, aber auch als leichte Beilage zu kurz Gebratenem gereicht werden kann.

4 Portionen; glutenfrei, laktosefrei, histaminarm, sojafrei, hefefrei, eifrei, milchfrei, nussfrei, vegetarisch, vegan

Zutaten: 1 Knolle Fenchel, ½ Salatgurke, 1 kleiner oder ½ großer Apfel, 2 Stängel frische Pfefferminze (oder 3 TL getr.), 4–5 EL Apfelsaft, 3–4 EL Olivenöl, Salz, 3 EL Kürbiskerne

  1. Fenchel putzen, Strunk herausschneiden. Restlichen Fenchel vierteln und in Streifen schneiden.
  2. Salatgurke und Apfel schälen oder ungeschält verwenden und würfeln. Mit dem Fenchel in eine Schüssel füllen.
  3. Pfefferminzblätter hacken. Mit Apfelsaft, Olivenöl und Salz zu einer Vinaigrette verrühren. Die Vinaigrette über den Salat gießen.
  4. Kürbiskerne ohne Fett in einer Pfanne rösten. Über den Salat streuen.
  5. Möglichst im Kühlschrank etwas ziehen lassen.

Tipp: Sofern verträglich, mit etwas schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen.

Fenchelsalat mit Apfel – Birgit Irgang

Veröffentlicht in: Lecker ohne Böses, Birgit Irgang, riva, 2018

Beeren-Käsekuchen

Besonders an heißen Tagen ist ein leichter Käsekuchen eine erfrischende Köstlichkeit. Diese Variante schmeckt noch dazu wunderbar locker, fruchtig und durch die Beeren saftig und schön säuerlich. Außerdem hat der Boden eine überzeugende Konsistenz und ist kein bisschen bröselig!

1 Springform (Ø 24 cm); glutenfrei, laktosefrei, milchfrei, nussfrei, vegetarisch

Für den Boden: 60 g Reismehl, 60 g Kichererbsenmehl, 30 g Teffmehl, 50 g Kartoffelstärke, 1 TL Guarkernmehl, ½ TL gemahlene Chiasamen, 60 g Zucker, Prise Salz, 1 Ei, 130 g Margarine

Für den Belag: 4 Eier, Prise Salz, 400 g Magerquark oder Sojaquark, 80 g Zucker, 1 EL Zitronensaft, ½ P. Vanillepuddingpulver (!), 350 g Stachelbeeren (frisch oder aus dem Glas und abgetropft), 200 g rote Johannisbeeren

  1. Kartoffelstärke, Mehle und Chiasamen mit Zucker und Salz mischen. Ei und in Stücke geschnittene Margarine hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten. 30 Minuten kalt stellen.
  2. Für den Belag die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Eigelb mit Quark, Zucker, Zitronensaft und Vanillepuddingpulver verrühren. Den Eischnee unter die Quarkmasse heben.
  3. Den Backofen auf 160 °C vorheizen. Eine Springform (24 cm) einfetten.
  4. Mit bemehlten Händen Boden und Rand der Springform mit dem Teig auslegen.
  5. Die Hälfte der Beeren auf dem Tortenboden verteilen, die Quarkmasse darauf geben, glatt streichen und mit den restlichen Beeren bestreuen.
  6. 55 bis 60 Minuten backen.

Extra-Tipp:

  • Wenn frische Stachelbeeren verwendet werden, sollten Sie eventuell etwas mehr Zucker nehmen.
  • Statt des Vanillepuddingpulvers können Sie auch 20 Gramm Kartoffelstärke verwenden.
Beeren-Käsekuchen – Birgit Irgang

Veröffentlicht in: Garantiert glutenfrei genießen, Birgit Irgang, books4success, 2016