Ratatouille

Der mediterrane Gemüseklassiker nach einem provenzalischen Originalrezept! Das Geheimnis: Die einzelnen Gemüsesorten werden separat angebraten.

Ca. 8 Portionen; glutenfrei, laktosefrei, milchfrei, nussfrei, hefefrei, sojafrei, vegetarisch, vegan

Zutaten: 1,5 kg Auberginen, 1 kg Zucchini, 2 kg pürierte oder gehackte Tomaten, ½ kg Zwiebeln, 1 ½ kg Paprikaschoten, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Thymian, 3 Lorbeerblätter, Prise Zucker

  1. Auberginen putzen, würfeln, salzen und 15 Minuten durchziehen lassen.
  2. Zucchini putzen und würfeln. Zwiebeln fein hacken.
  3. Zwiebeln, Auberginen und Zucchini einzeln nacheinander in Olivenöl braten, bis sie gar sind.
  4. Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Paprikaschoten halbieren, putzen und Kerne entfernen. Paprikahälften mit der Schnittfläche nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. 10 Minuten grillen, optional Haut abziehen, dann würfeln. (Alternativ können die rohen, gewürfelten Paprikaschoten auch in der Pfanne angebraten werden.)
  5. Alle Gemüsesorten zusammen in einen großen Topf füllen, die pürierten Tomaten und Gewürze hinzufügen. 30 Minuten köcheln lassen.
  6. Heiß oder kalt mit Baguette servieren.

Tipp: Ratatouille kann gut schon am Vortag gekocht werden und dann über Nacht durchziehen.

Ratatouille – Birgit Irgang
Weitere glutenfreie Rezepte gibt es hier: 
Genuss ohne Gluten, Birgit Irgang, books4success, 2015
Garantiert glutenfrei genießen, Birgit Irgang, books4success, 2016
Ich bring‘ was mit, Birgit Irgang, books4success, 2016
Lecker ohne Böses, Birgit Irgang, riva, 2018

Käsepuffer

Diese pikante Leckerei schmeckt wunderbar saftig und aromatisch. Wenn Sie einen bunten Salat dazu servieren, reichen die Käsepuffer als Hauptgericht für 2 bis 3 Personen.

4–5 Portionen als Vorspeise, 2–3 Portionen als Hauptgericht; glutenfrei, laktosefrei, nussfrei, vegetarisch

Zutaten: 100 g Mozzarella, 150 g Schafskäse, 40 g Kartoffelstärke, 50 g glutenfreie Semmelbrösel, 1 Ei, Pfeffer, Salz, Muskatnuss, Chili, Öl zum Anbraten

  1. Mozzarella und Schafskäse würfeln. Die restlichen Zutaten hinzufügen, nach Geschmack würzen. Mit den Händen vermengen.
  2. Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Aus der Käsemasse 8 bis 10 Bällchen formen, etwas flach drücken und im Öl von beiden Seiten insgesamt 3 bis 4 Minuten braten, bis sie hellbraun sind.
  3. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Sofort servieren oder im angewärmten Backofen warmhalten, bis alle Käsepuffer fertig gebraten sind.

Extra-Tipp: Schafskäse (Feta) ist in der Regel laktosefrei, und auch Mozzarella ist laktosefrei erhältlich. Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Kohlenhydratanteil mit maximal 1 Gramm pro 100 Gramm angegeben ist, denn dann gilt der Mozzarella als laktosefrei.

Käsepuffer – Birgit Irgang

Veröffentlicht in: Garantiert glutenfrei genießen, Birgit Irgang, books4success, 2016

Plow

5 Portionen; glutenfrei, laktosefrei, histaminarm, sojafrei, hefefrei, eifrei, milchfrei, nussfrei

Diese Reispfanne ist das Nationalgericht Kasachstans und wird dort meist mit Rind- oder Hammelfleisch kombiniert. Es lässt sich hervorragend in einer großen Menge zubereiten und dann gegebenenfalls portionsweise einfrieren. Etwas durchgezogen und angebraten schmeckt es besonders lecker!

Zutaten: 450 g Hähnchenbrustfilet, 450 g Karotten, 2 weiße Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen (optional), Öl zum Braten, 450 g Langkornreis, Kurkuma, Paprikapulver (edelsüß), Salz, 85 g Rosinen, 20 g Berberitzen, ca. 800 ml Wasser oder Gemüsebrühe*

1. Hähnchenfleisch in Würfel oder Streifen schneiden. Karotten putzen und in Stifte oder Streifen schneiden. Zwiebeln und gegebenenfalls Knoblauchzehen schälen und hacken.

2. In einer großen Pfanne das Öl erhitzen. Fleischwürfel darin anbraten.

3. Zwiebeln und gegebenenfalls Knoblauch hinzufügen und mitbraten. Nach 2 Minuten Karotten hinzufügen und einige Minuten braten.

4. Währenddessen den Reis abspülen, dann in die Pfanne füllen. Unterrühren, kurz anbraten und würzen.

5. Rosinen und Berberitzen unterrühren.

6. Wasser oder Gemüsebrühe hineingießen. Aufkochen lassen, dann die Hitze auf kleine Stufe reduzieren, die Pfanne abdecken und nicht mehr umrühren.

7. Eventuell gegen Ende noch etwas Wasser nachfüllen, falls der Reis noch nicht gar ist, nachdem er die Flüssigkeit komplett aufgesogen hat.

Tipp: Sofern verträglich, mit etwas schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen.

Plow – Birgit Irgang

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Hack-Brokkoli-Pfanne

3 Portionen; glutenfrei, laktosefrei, histaminarm, sojafrei, hefefrei, eifrei, milchfrei, nussfrei

Dieses leicht asiatisch anmutende Gericht ist lecker, unkompliziert und schnell gemacht!

Zutaten: 1 hasel- bis walnussgroßes Stück Ingwer (je nach Verträglichkeit und Vorliebe), 1 große weiße Zwiebel, 1 Brokkoli, 2 EL Sesam- oder Rapsöl, 350 g Rinderhackfleisch, 250 ml Gemüsebrühe*, 200 ml Kokosmilch, 1 EL Kurkuma, Salz

1. Ingwer und Zwiebel schälen und fein hacken. Brokkoli putzen und in kleine Röschen schneiden.

2. In einem Wok oder einer großen Pfanne das Öl auf mittlerer Stufe erhitzen. Ingwer und Zwiebel darin 2 Minuten anbraten.

3. Hackfleisch hinzufügen und 3 bis 4 Minuten mit anbraten.

4. Brokkoliröschen, Gemüsebrühe und Kokosmilch hinzufügen. Mit Kurkuma und Salz nach Geschmack würzen. Abdecken und 5 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen.

5. Mit Reis servieren.

Tipp: Sofern verträglich, zusätzlich mit etwas schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen.

Hack-Brokkoli-Pfanne – Birgit Irgang

Veröffentlicht in: Lecker ohne Böses, Birgit Irgang, riva, 2018

Piña-Colada-Cupcakes

Die tropischen Aromen dieser feinen, fruchtigen Cupcakes wecken Urlaubsgefühle!

Glutenfrei, nussfrei, vegetarisch

Für die Muffins: 40 g Kartoffelstärke, 140 g glutenfreies Mehl, ½ Teelöffel Guarkernmehl, ½ P. Backpulver, 70 g Zucker, Mark von 1 Vanilleschote, 2 Eier, 125 g Margarine, 1–2 EL Rum (optional), 230 g Ananasfruchtfleisch (frisch oder aus der Dose)

Für das Topping: 200 ml Kokosmilch, 20 g Kartoffelstärke, 40 g Kokosnusscreme (ungesüßt), 120 g Frischkäse, 70 g Margarine, 20 g Puderzucker, 25 g Kokosflocken

Dekoration nach Wunsch: Kokosflocken, kandierte oder frische Ananasstückchen, Papierschirmchen

  1. Für den Teig Ananas würfeln.
  2. Den Backofen auf 175 °C vorheizen. Die Mulden eines Muffinblechs mit Papierförmchen auslegen.
  3. Margarine mit Zucker und Vanille schaumig rühren. Eier und gegebenenfalls Rum unterrühren. Dann Mehl, Kartoffelstärke und Backpulver hinzufügen und unterrühren.
  4. Zum Schluss die Ananasstückchen unterheben.
  5. Den Teig in die Förmchen füllen. 30 Minuten backen. Auskühlen lassen.
  6. Für das Topping ein Viertel der Kokosmilch mit der Kartoffelstärke glatt rühren. Die restliche Kokosmilch aufkochen, die angerührte Stärke hinzufügen und unter Rühren aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und den Pudding auskühlen lassen.
  7. Kokoscreme, Margarine, Frischkäse und Puderzucker unter den Pudding rühren. Cremig aufschlagen, Kokosflocken unterheben.
  8. Die Creme auf die Muffins spritzen. Nach Belieben verzieren. Kalt stellen.
Piña-Colada-Cupcakes – Birgit Irgang

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Heidelbeer-Kokos-Torte

Eine kleine, feine Köstlichkeit, die auch optisch beeindruckt!

1 kleiner Kuchen; glutenfrei, laktosefrei, histaminarm, sojafrei, hefefrei, eifrei, milchfrei, nussfrei, vegetarisch, vegan

Für den Tortenboden: 40 ml Kokosmilch (nur flüssige Bestandteile), 35 g getr. Datteln ohne Stein, 180 ml Mandel- oder Reismilch*, 100 g weißes Maismehl, 55 g Kokosflocken, 1 leicht gehäufter TL (Weinstein)Backpulver*

Für den Belag: ca. 230 g Kokoscreme (feste Bestandteile der Kokosmilch), ca. 100 g Heidelbeeren

  1. Kokosmilchdose mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen.
  2. Datteln mit Mandel- und Kokosmilch pürieren.
  3. Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Eine kleine Springform (Ø 16 cm) einfetten.
  4. Die trockenen Zutaten für den Boden mischen, dann mit dem Dattelmus verrühren.
  5. Den saftigen Teig gleichmäßig auf dem Boden der Springform verstreichen.
  6. 25 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen, dann aus der Form nehmen.
  7. Die festen Bestandteile der Kokosmilch mit dem Handrührgerät aufschlagen und auf den Tortenboden streichen. Die Heidelbeeren auf der Creme verteilen. Kalt stellen.

Tipp: Wer es süßer mag, nimmt mehr Datteln oder verwendet zusätzlich etwas Zucker.

Heidelbeer-Kokos-Torte – Birgit Irgang

Veröffentlicht in: Lecker ohne Böses, Birgit Irgang, riva, 2018

Paprika-Hack-Eintopf mit Feta

Dieser leckere, aromatisch-kräftige Eintopf ist schnell gemacht und lässt sich gut vorbereiten. Reichen Sie dazu Weißbrot.

2–3 Portionen; glutenfrei, laktosefrei, histaminarm, sojafrei, hefefrei, eifrei, nussfrei

Zutaten: 2 weiße Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen (optional), 2 EL Olivenöl, 250 g frisches Rinderhackfleisch, 250 g Paprikamus, Salz, 2 TL Paprikapulver (edelsüß), 1 EL Thymian, 700 ml Gemüsebrühe*, 200–250 g Feta, gehackte Petersilie zum Bestreuen (optional)

  1. Zwiebeln und gegebenenfalls Knoblauchzehen schälen und fein würfeln.
  2. In einem Topf das Öl erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin glasig braten. Das Hackfleisch hinzufügen und mitbraten. Würzen.
  3. Gemüsebrühe angießen und 10 Minuten abgedeckt köcheln lassen.
  4. Währenddessen die Hälfte des Feta würfeln. Die andere Hälfte des Feta zusammen mit dem Paprikamus pürieren.
  5. Paprikamus-Feta-Mischung in den Eintopf rühren und 5 Minuten köcheln lassen.
  6. Den gewürfelten Feta und optional gehackte Petersilie separat zum Bestreuen des Eintopfes reichen.

Variation: Falls Sie kein verträgliches Paprikamus bekommen, können Sie zwei rote Paprikaschoten putzen und entweder halbieren und grillen, dann die Haut abziehen und das Fruchtfleisch pürieren oder einfach roh würfeln und mitbraten.

Tipp: Sofern verträglich, mit scharfem Paprikapulver und/oder etwas schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen.

Paprika-Hack-Eintopf mit Feta – Birgit Irgang

Veröffentlicht in: Lecker ohne Böses, Birgit Irgang, riva, 2018

Zucchinipuffer

15 Puffer; glutenfrei, laktosefrei, nussfrei, vegetarisch

Zutaten: 400 g Zucchini (2 kleine Zucchini), ½ TL Salz, 2 Eier, 2 Knoblauchzehen, 60 g glutenfreie Mehlmischung, 1 TL Backpulver (!), 100 g würziger Hartkäse, Pfeffer, Muskatnuss, Öl zum Braten

  1. Die Zucchini waschen und fein reiben. Etwas ausdrücken. Die geschälten Knoblauchzehen fein hacken. Den Käse reiben.
  2. Alle Zutaten für die Puffer verrühren. Nach Geschmack würzen.
  3. In einer Pfanne das Öl erhitzen. Pro Puffer jeweils einen Löffel des Zucchiniteigs in das heiße Fett geben und glatt streichen.
  4. Von beiden Seiten braten, sodass die Puffer braun und außen leicht knusprig werden.

Variation: Die Puffer schmecken noch aromatischer, wenn Sie eine Handvoll Petersilie klein schneiden und unter den Teig rühren.

Zucchinipuffer – Birgit Irgang

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Fenchelsalat mit Apfel

Eine frisch-fruchtige Salatkreation, die pur ganz hervorragend schmeckt, aber auch als leichte Beilage zu kurz Gebratenem gereicht werden kann.

4 Portionen; glutenfrei, laktosefrei, histaminarm, sojafrei, hefefrei, eifrei, milchfrei, nussfrei, vegetarisch, vegan

Zutaten: 1 Knolle Fenchel, ½ Salatgurke, 1 kleiner oder ½ großer Apfel, 2 Stängel frische Pfefferminze (oder 3 TL getr.), 4–5 EL Apfelsaft, 3–4 EL Olivenöl, Salz, 3 EL Kürbiskerne

  1. Fenchel putzen, Strunk herausschneiden. Restlichen Fenchel vierteln und in Streifen schneiden.
  2. Salatgurke und Apfel schälen oder ungeschält verwenden und würfeln. Mit dem Fenchel in eine Schüssel füllen.
  3. Pfefferminzblätter hacken. Mit Apfelsaft, Olivenöl und Salz zu einer Vinaigrette verrühren. Die Vinaigrette über den Salat gießen.
  4. Kürbiskerne ohne Fett in einer Pfanne rösten. Über den Salat streuen.
  5. Möglichst im Kühlschrank etwas ziehen lassen.

Tipp: Sofern verträglich, mit etwas schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen.

Fenchelsalat mit Apfel – Birgit Irgang

Veröffentlicht in: Lecker ohne Böses, Birgit Irgang, riva, 2018

Beeren-Käsekuchen

Besonders an heißen Tagen ist ein leichter Käsekuchen eine erfrischende Köstlichkeit. Diese Variante schmeckt noch dazu wunderbar locker, fruchtig und durch die Beeren saftig und schön säuerlich. Außerdem hat der Boden eine überzeugende Konsistenz und ist kein bisschen bröselig!

1 Springform (Ø 24 cm); glutenfrei, laktosefrei, milchfrei, nussfrei, vegetarisch

Für den Boden: 60 g Reismehl, 60 g Kichererbsenmehl, 30 g Teffmehl, 50 g Kartoffelstärke, 1 TL Guarkernmehl, ½ TL gemahlene Chiasamen, 60 g Zucker, Prise Salz, 1 Ei, 130 g Margarine

Für den Belag: 4 Eier, Prise Salz, 400 g Magerquark oder Sojaquark, 80 g Zucker, 1 EL Zitronensaft, ½ P. Vanillepuddingpulver (!), 350 g Stachelbeeren (frisch oder aus dem Glas und abgetropft), 200 g rote Johannisbeeren

  1. Kartoffelstärke, Mehle und Chiasamen mit Zucker und Salz mischen. Ei und in Stücke geschnittene Margarine hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten. 30 Minuten kalt stellen.
  2. Für den Belag die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Eigelb mit Quark, Zucker, Zitronensaft und Vanillepuddingpulver verrühren. Den Eischnee unter die Quarkmasse heben.
  3. Den Backofen auf 160 °C vorheizen. Eine Springform (24 cm) einfetten.
  4. Mit bemehlten Händen Boden und Rand der Springform mit dem Teig auslegen.
  5. Die Hälfte der Beeren auf dem Tortenboden verteilen, die Quarkmasse darauf geben, glatt streichen und mit den restlichen Beeren bestreuen.
  6. 55 bis 60 Minuten backen.

Extra-Tipp:

  • Wenn frische Stachelbeeren verwendet werden, sollten Sie eventuell etwas mehr Zucker nehmen.
  • Statt des Vanillepuddingpulvers können Sie auch 20 Gramm Kartoffelstärke verwenden.
Beeren-Käsekuchen – Birgit Irgang

Veröffentlicht in: Garantiert glutenfrei genießen, Birgit Irgang, books4success, 2016