Zucchiniröllchen

Diese sommerlich-leichte Vorspeise schmeckt wunderbar aromatisch, frisch und saftig.

6 Portionen; glutenfrei, laktosefrei, histaminarm, sojafrei, hefefrei, eifrei, nussfrei

Zutaten: 2 Zucchini (ca. 20 bis 25 cm lang), Olivenöl, Salz, 2 EL gehackte Petersilie, 80 g gekochter Schinken (in Scheiben), 12 Salbeiblätter, 250 g Mozzarella*

1. Die Zucchini der Länge nach in jeweils 6 Scheiben schneiden und in einer Pfanne in Olivenöl anbraten. Aus der Pfanne holen, auf Küchenpapier abtropfen und auskühlen lassen.

2. Mozzarella in insgesamt 12 Scheiben schneiden. Schinkenscheiben in 12 Portionen aufteilen.

3. Zucchinischeiben salzen und mit Petersilie bestreuen. Jede Scheibe mit Schinken, Salbeiblatt und Mozzarella belegen. Aufrollen und gegebenenfalls mit einem kleinen Spieß oder Zahnstocher feststecken.

Variation: Die Salbeiblätter durch Basilikumblätter ersetzen. Sofern verträglich, mit etwas schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen.

Zucchiniröllchen – Birgit Irgang

Veröffentlicht in: Lecker ohne Böses, Birgit Irgang, riva, 2018

Chicorée im Schinkenmantel

Dieses köstliche Hauptgericht aus dem Ofen ist schnell und einfach zuzubereiten.

2 Portionen; glutenfrei, laktosefrei, histaminarm, sojafrei, hefefrei, eifrei, nussfrei

Zutaten: 4 kleine Chicorée, 350 ml Kokosmilch, 1 TL Kartoffelstärke, Muskatnuss, Kräutersalz, 60 g junger Gouda, 80 g Kochschinken* in Scheiben oder Putenbrustscheiben*

1. Chicorée im Ganzen wenige Minuten blanchieren. Abtropfen lassen.

2. Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

3. Währenddessen 4 EL der Kokosmilch abnehmen und mit der Kartoffelstärke in einer Tasse anrühren. Kokosmilch mit Muskat und Kräutersalz würzen, angedickte Kartoffelstärke unterrühren.

4. Gouda reiben.

5. Chicorée mit dem Schinken umwickeln und in eine Auflaufform legen. Kokosmilchmischung darübergießen und mit dem Käse bestreuen.

6. 10 Minuten überbacken. Mit Reis servieren.

  •  Tipp: Sofern verträglich, die Soße mit etwas schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen.
Chicorée im Schinkenmantel – Birgit Irgang

Veröffentlicht in: Lecker ohne Böses, Birgit Irgang, riva, 2018

Hummus

Hummus ist eine orientalische Spezialität, die nicht nur in der Türkei, sondern im gesamten Nahen Osten als Brotaufstrich und Vorspeise beliebt ist.

Glutenfrei, laktosefrei, milchfrei, nussfrei, eifrei, vegetarisch, vegan

Zutaten: 230 g Kichererbsen (aus dem Glas, Abtropfgewicht), ca. 2 EL Abtropfwasser der Kichererbsen, 2 EL Rapsöl, 1½ EL Tahin (Sesampaste), 2 EL Zitronensaft, 2 Knoblauchzehen, 1 EL Kreuzkümmel, 1 getrocknete Chilischote, 1 EL Curry, Salz, Pfeffer

  1. Das Wasser der Kichererbsen abgießen, einen Teil davon auffangen.
  2. Knoblauch fein hacken, Kreuzkümmel und Chili mahlen.
  3. Alle Zutaten zusammen pürieren.
  4. Wenn die Creme zu dick ist, etwas mehr Abtropfwasser hinzufügen. Gegebenenfalls nachwürzen.
  5. Abgedeckt im Kühlschrank mindestens 2 Stunden ruhen lassen.

Extra-Tipp: Hummus dickt während der Ruhezeit im Kühlschrank noch ein. Deshalb sollte die Konsistenz vorher relativ weich sein: Wenn man einen Löffel hineinsteckt und wieder herauszieht, sollte die Spur, die der Löffel hinterlässt, sofort wieder verschwinden.

Hummus – Birgit Irgang

Veröffentlicht in: Ich bring‘ was mit, Birgit Irgang, books4success, 2016

Körnerbrot aus dem Brotbackautomaten

Ein Brotbackautomat ist ein ganz wunderbarer Küchenhelfer, wenn Sie Ihr Brot gerne selber backen, aber nicht viel Zeit haben. Dies ist mein Standard-Brotrezept.

1 Brot; glutenfrei, laktosefrei, milchfrei, nussfrei, eifrei, vegan

Zutaten: 420 ml Wasser, Prise Salz, 30 g glutenfreier Trockensauerteig, 50 g Teffmehl, 220 g glutenfreie Mehlmischung, 1 P. Trockenhefe (9 g), Prise Zucker, 2 EL neutrales Pflanzenöl (z. B. Rapsöl), 1 TL Brotgewürz, ½ TL gemahlene Flohsamen oder gemahlene Chiasamen, 2 EL Sonnenblumenkerne, 1 EL Leinsamen, 2 EL Kürbiskerne

  1. Die Zutaten in der angegebenen Reihenfolge in den Behälter des Brotbackautomaten füllen.
  2. Gemäß der Bedienungsanleitung des Geräts ein passendes Programm wählen. Der Automat verrührt nun die Zutaten zu einem Teig, lässt diesen aufgehen und bäckt ihn.
  3. Nach Ablauf des Programms das Brot im Behälter etwas abkühlen lassen, dann entnehmen.

Extra-Tipp:

  • Je nach Brotbackautomat und Mehlmischung kann mehr oder weniger Wasser erforderlich sein. Bei den meisten Brotbackautomaten piept das Gerät nach Ablauf etwa eines Viertels der Zubereitungszeit: Dann können Sie den Deckel kurz öffnen und die Konsistenz des Teigs prüfen. Er sollte dickflüssig, aber nicht zäh sein. Falls nötig, können Sie nun noch etwas Wasser nachfüllen.

Variationsmöglichkeiten:

  • Dieses Rezept funktioniert auch ohne Trockensauerteig. Dann verwenden Sie stattdessen einfach 30 g mehr glutenfreies Mehl.
  • Die Körner und deren Menge können Sie nach Belieben variieren.
  • Das Teffmehl kann auch durch ein anderes glutenfreies Mehl ersetzt werden.
Körnerbrot aus dem Brotbackautomaten – Birgit Irgang

Veröffentlicht in: Genuss ohne Gluten, Birgit Irgang, books4success, 2015

 

Knusprige Olivenölcracker

Eine feine, aromatische und knusprige Knabberei, die pur sehr lecker schmeckt und auch gut zu einem Dip oder Käse passt.

40–45 Cracker; glutenfrei, laktosefrei, histaminarm, sojafrei, hefefrei, eifrei, milchfrei, nussfrei, vegetarisch, vegan

Zutaten: 200 g glutenfreie Mehlmischung (siehe Tipp), knapp ½ P. Backpulver, 100 ml Wasser, 25 ml Olivenöl, knapp 1 gestr. TL Salz, Olivenöl zum Bestreichen, Kümmel, Sesam, Rosmarin zum Bestreuen (optional)

1. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten und 2 Stunden kalt stellen.

2. Den Teig auf einer leicht bemehlten Unterlage dünn ausrollen.

3. Den Backofen auf 200 °C vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

4. Beliebige Formen ausstehen und die Cracker auf die Backbleche legen. Großzügig mit Olivenöl bestreichen. Nach Belieben mit Kümmel, Sesam und Rosmarin bestreuen.

Variation: Sie können den Teig vor dem Ausstechen der Cracker auch dritteln und unter ein Drittel Kümmel, unter das zweite Drittel Sesam und unter das dritte Drittel Rosmarin kneten.

Tipp: Wenn Sie keine fertige Mehlmischung verwenden möchten, können Sie beispielsweise 65 g Kartoffelstärke, 65 g Teffmehl, 70 g Vollreismehl und 1 gestrichenen TL Xanthan mischen.

Knusprige Olivenölcracker – Birgit Irgang

Veröffentlicht in: Lecker ohne Böses, Birgit Irgang, riva, 2018

Kürbissuppe mit Apfel

Eine wunderbar fruchtige, cremige Suppe, die insbesondere mit säuerlichen Äpfeln sehr aromatisch schmeckt. Wer’s verträgt, kann etwas frisch geriebenen Meerrettich darüberstreuen.

4 Portionen; glutenfrei, laktosefrei, histaminarm, sojafrei, hefefrei, eifrei, milchfrei, nussfrei, vegetarisch, vegan

Zutaten: 1 kg Hokkaidokürbis, 1 weiße Zwiebel, 350–400 g Äpfel, 3 EL Öl, 400 ml Kokosmilch, 700 ml Gemüsebrühe*, Salz, gehackte Petersilie zum Garnieren, Kürbiskerne zum Garnieren

1. Kürbis putzen und würfeln. Zwiebel schälen und fein hacken. Äpfel schälen, putzen und würfeln.

2. In einem großen Topf Öl erhitzen, Zwiebel und Kürbis darin ca. 3 Minuten anbraten.

3. Apfelwürfel, Gemüsebrühe und Kokosmilch hinzufügen, salzen.

4. 15 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Pürieren.

5. Abschmecken. Mit Petersilie und/oder Kürbiskernen dekorieren.

Kürbissuppe mit Apfel – Birgit Irgang

Veröffentlicht in: Lecker ohne Böses, Birgit Irgang, riva, 2018

Pesto rosso

Pesto muss nicht immer grün sein! Dieses milde Tomaten-Walnuss-Pesto ist rot und schmeckt köstlich. Mit einer Ölschicht bedeckt, hält es sich – wie jedes Pesto – im Kühlschrank mehrere Wochen.

Glutenfrei, laktosefrei, nussfrei, eifrei, vegetarisch

Zutaten: 120 g getrocknete Tomaten in Öl (leicht abgetropft), 60 g Walnüsse oder Sonnenblumenkerne, 90 g Parmesankäse, 10 g frische Basilikumblätter, 180 ml Olivenöl, Salz und Pfeffer nach Geschmack

  1. Die Walnüsse oder Sonnenblumenkerne ohne Fett in einer Pfanne rösten, anschließend grob hacken.
  2. Den Käse fein reiben.
  3. Tomaten, Basilikum und Olivenöl im Mixer oder mit dem Pürierstab pürieren. Die Walnüsse oder Sonnenblumenkerne, den Käse, Salz und Pfeffer hinzufügen und noch einmal pürieren.
  4. Das Pesto in heiß ausgespülte Gläser füllen, mit einer Schicht Olivenöl bedecken, verschließen und im Kühlschrank aufbewahren.

Extra-Tipps:

  • Die Walnüsse bzw. Sonnenblumenkerne können wahlweise auch durch Mandeln oder Pinienkerne ersetzt werden.
  • Wer einen kräftigeren Geschmack bevorzugt, kann eine kleine, zerdrückte Knoblauchzehe unter das Pesto rühren.
  • Die Ölschicht dient der besseren Haltbarkeit. Wird das Pesto nicht auf einmal aufgegessen, sollte wieder etwas Öl auf den Rest im Glas gegossen werden.
Pesto rosso – Birgit Irgang

Veröffentlicht in: Ich bring‘ was mit, Birgit Irgang, books4success, 2016

Flammkuchen

Dieser Flammkuchen besticht durch die Kombination aus knusprigem Teig und herrlich saftigem Belag.

3 bis 4 Portionen; glutenfrei, nussfrei

Für den Teig: 350 g glutenfreie Mehlmischung, 50 g Kartoffelstärke, 1 P. Trockenhefe, 1 Ei, 320 ml lauwarmes Wasser, 20 ml Rapsöl, ½ TL Salz

Für den Belag: 2 große Gemüsezwiebeln (ca. 500 g), 300 g Crème fraîche, 200 g roher, fein gewürfelter Schinken, Salz, Pfeffer und Kümmel nach Geschmack

  1. Den Backofen auf 50 °C vorheizen, dann ausschalten. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Die Zutaten für den Teig verrühren. Mit bemehlten Händen das Backblech mit dem Teig auslegen oder einzelne Fladen formen und auf Bleche legen. Den Teig mit einer Gabel mehrfach einstechen. Im Backofen mindestens 30 Minuten gehen lassen.
  3. Den Teig herausholen. Den Backofen auf 200 °C vorheizen.
  4. Den Flammkuchenboden 15 Minuten vorbacken, dann herausholen.
  5. Die Zwiebeln in Ringe schneiden.
  6. Crème fraîche auf den vorgebackenen Boden streichen. Die Zwiebelringe darauf verteilen, die Schinkenwürfel darüber streuen. Mit Pfeffer, Salz und Kümmel würzen.
  7. Bei 200 °C 25 bis 30 Minuten backen.

Extra-Tipp: Je dünner Sie den Teig machen, desto knuspriger wird der Flammkuchen. Wenn der Teig zu dünn ist, kann er allerdings auch fest werden.

Flammkuchen – Birgit Irgang

Veröffentlicht in: Genuss ohne Gluten, Birgit Irgang, books4success, 2015

Sauerteigbrot mit Leinsamen

Durch die gekochten Zutaten schmeckt dieses Brot schön saftig, krümelt beim Zerschneiden nicht und bleibt lange frisch.

1 Kastenform (25 cm); glutenfrei, laktosefrei, milchfrei, nussfrei, eifrei, vegetarisch, vegan

Zum Vorkochen: 15 g Hirse, 10 g glutenfreie Haferflocken, 10 g Leinsamen, 150 ml Wasser

Sonstige Teigzutaten: 50 g Teffmehl, 50 g Kartoffelstärke, 50 g Reismehl, 50 g Kichererbsenmehl, 40 g gelbes Maismehl, 40 g Klebreismehl, 25 g glutenfreier Trockensauerteig, ½ P. Trockenhefe, 2 TL Chiasamen, 2 EL Rapsöl, 1 TL Apfelessig, 1 TL Salz, 1 TL Brotbackgewürz, 240 ml kohlensäurehaltiges Wasser

  1. Hirse, Haferflocken und Leinsamen mit dem Wasser aufkochen, dann 20 Minuten auf kleiner Stufe abgedeckt köcheln lassen. Vor der Weiterverwendung auskühlen lassen.
  2. Den Backofen auf 50 °C vorheizen.
  3. Die gekochte Mischung mit allen übrigen Teigzutaten gut verrühren, sodass ein weicher, aber nicht flüssiger Teig entsteht.
  4. Den Backofen ausschalten und den Teig abgedeckt 1 Stunde darin aufgehen lassen. Dann den Teig herausholen.
  5. Den Backofen auf 220 °C vorheizen. Eine Kastenform einfetten. Eine feuerfeste Schale mit Wasser unten in den Ofen stellen.
  6. Den Teig in die Form füllen. 45 bis 50 Minuten backen. Eventuell nach der Hälfte der Backzeit abdecken, damit das Brot nicht zu dunkel wird.

Extra-Tipp:

  • Kochen Sie die doppelte Menge an Samen, Flocken und Körnern. Die Hälfte davon können Sie dann für das nächste Brot einfrieren.
  • Wenn Sie Ihr Brot kerniger mögen, können Sie 2 Esslöffel Leinsamen oder Sonnenblumenkerne unter den Teig rühren.
Sauerteigbrot mit Leinsamen – Birgit Irgang

Veröffentlicht in: Garantiert glutenfrei genießen, Birgit Irgang, books4success, 2016

Zucchinicremesuppe

Bei dieser cremigen Suppe können Sie den Schärfegrad nach Belieben anpassen, indem Sie mehr oder weniger Curry, Pfeffer und Ingwer verwenden. Sie ist einfach zuzubereiten, schmeckt aber raffiniert.

4 Portionen; glutenfrei, laktosefrei, milchfrei, nussfrei, eifrei, vegetarisch, vegan

Zutaten: 800 g Zucchini, 1 Zwiebel, 1 haselnussgroßes Stück Ingwer, 3 EL Rapsöl, 2 TL Currypulver, Pfeffer, Salz, 1 l Gemüsebrühe, 200 ml Kokosmilch, 5 Tropfen Trüffelöl

  1. Zwiebel und Ingwer schälen, fein würfeln und im Rapsöl anbraten.
  2. Zucchini grob würfeln, zur Zwiebel-Ingwer-Mischung hinzufügen und mit anbraten.
  3. Die Gewürze, Gemüsebrühe und Kokosmilch hinzufügen und köcheln, bis die Zucchini weich sind.
  4. Die Suppe mit dem Stabmixer pürieren, mit Trüffelöl abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen.

Extra-Tipp: Besonders lecker schmeckt diese Suppe, wenn Sie frisch geriebenen Parmesan oder geröstete Sonnenblumenkerne darüberstreuen.

Zucchinicremesuppe – Birgit Irgang

Veröffentlicht in: Garantiert glutenfrei genießen, Birgit Irgang, books4success, 2016